| In vielen Fällen reicht das
örtliche Knochenangebot nicht aus um Implantate sicher im Kiefer zu
verankern. In diesen Fällen muß der Kieferkörper wieder aufgebaut
werden. Hierbei werden einzeitige Verfahren, bei denen gleichzeitig
implantiert und augmentiert wird; von zweizeitigen Verfahren, bei
denen erst augmentiert und dann zu einem späteren Zeitpunkt
implantiert wird, unterschieden.
In ca. 60% der Behandlungen sind
Knochenaufbauten (Augmentationen) vor oder gleichzeitig mit der
Implantation unabdingbar.
Bei größeren Defekten und im ästhetischen
Bereich haben die zweizeitigen Verfahren eine bessere Prognose
als einzeitige Verfahren.
Goldstandart bei der Knochenaugmentation
ist immer noch der autologe Knochen, oft in Kombination mit anderen
Materialien.
Knochenentnahme:
Hierbei wird
zwischen enoral (aus dem Munde) und extraoral entnommenen (oft aus dem
Knie und dem
Ellenbogen)
autogenen Knochen unterschieden.
Enorale
Entnahmeorte sind oft der Bereich der
Weisheitszähne und die
Kinnregion.
Je nachdem wie
viel autogener Knochen verwand wird, kann nach 4-8 Monate implantiert
werden. Wobei wir in der Regel nach ca. 4 Monaten bei der Verwendung
von autologem Knochen die Implantate einbringen.
Spezielle
Augmentationsmethoden sind unter anderem:
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