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Schon
immer war es der Wunsch vieler Menschen, ihre
verloren gegangenen Zähne zu ersetzen. So wurde schon
im Altertum versucht Zähne durch künstliche Implantate
zu ersetzen. Jedoch war all diesen Versuchen kein
langfristiger Erfolg beschieden. Das
Experimentierstadium reicht bis in die Mitte des
vergangenen Jahrhunderts.
Heute ist die orale
Implantologie ein fester Bestandteil der modernen
Zahnheilkunde. Sie befaßt sich mit der Verankerung
von, in der Regel Titankörpern, im Kieferknochen um die Zahnwurzeln
zu ersetzen. Somit ist es dem
Zahnarzt möglich, hierauf wieder einen festen
Zahnersatz zu verankern. Damit ist ein langersehnter
Traum vieler Menschen wahr geworden!
Ein weiterer Vorteil der Implantate ist
es, daß oft vermieden werden kann, einen gesunden
Nachbarzahn
zu beschleifen. Auch wird durch diese Maßnahme
verhindert, daß sich der Kieferknochen zurückbildet.
Zudem geben wir dem Patienten das volle Tastempfinden
des Zahnes zurück.
Durch implantologische Maßnahmen
ist es in der Regel möglich, dem Prothesenträger einen
gaumenfreien Zahnersatz zu fertigen. Dies ist für
viele Menschen ein großer Wunsch, da eine totale
Prothese oft das Geschmacksempfinden beeinträchtigt.
Knochenaufbaumethoden helfen in
den Situationen weiter, wo der eigene Knochen
verloren gegangen ist. Aufgrund ausgereifter
Operationsmethoden und biokompatibler Materialien
ist das Einbringen von Implantaten zur Stabilisierung
des Zahnersatzes eine sehr sichere Methode geworden.
Die Erfolgsquote liegt heute bei
über 97%.
Welches sind die
Voraussetzungen für die Implantation?
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Unabdingbar ist eine gute
Mundhygiene, da sonst der Erfolg in Frage gestellt
ist.
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Eine regelmäßige Kontrolle durch
den Zahnarzt sichert das Ergebnis und verhindert, daß
die Implantate durch Entzündungen wieder verloren
gehen. Denn bleibt die Zahnpflege aus, so entsteht
eine Entzündung des Zahnfleisches (Gingivitis). Die
Bakterien benutzen die Implantate als Leitschiene um
in die Tiefe zu wandern (Periimplantitis). Da dieser
Vorgang in der ersten Zeit fast schmerzfrei ist,
bemerken die Patienten diese Entzündungen erst, wenn
Knochen abgebaut wurde und die Implantate locker
geworden sind. Dann ist es oft schon zu spät und die
Implantate müssen wieder entfernt werden.
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Übermäßiger Tabakkonsum ist eine
relative Kontraindikation für implantologische
Maßnahmen, da es hier oft zu Wundheilungsstörungen
kommt.
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Des weiteren gibt es eine einige
wenige Erkrankungen, die eine absolute oder relative
Kontraindikation für Implantationen darstellen.
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In einem Aufklärungs- und
Beratungsgespräch werden mit den Patienten alle
individuellen Probleme und Möglichkeiten ausführlich
besprochen, sodaß der Mißerfolg minimiert werden kann.
Welches sind die Vorteile eines
Implantatgetragenen Zahnersatzes?
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Schöne, feste Zähne, welche ein
Synonym für Erfolg und Jugend darstellen.
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Benachbarte Zähne müssen in der
Regel nicht beschliffen werden.
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Keine Beeinträchtigung durch
störende Gaumenplatten beim Essen und Reden da sich
die Implantatfixierten Prothesen oft gaumenfrei
gestalten lassen.
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Es ist die einzige Möglichkeit
auf Dauer den Knochenschwund des Kieferkörpers im
zahnlosen Bereich zu
verhindern.
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